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13.07.2017

Aus Abrechnung Zahnarztpraxis: Leserfrage - Wie rechnen wir eine verschraubte Brücke ab?

Eine unserer Patientinnen hat eine OK-Totale und möchte nun Implantate. Es liegt eine Ausnahmeindikation gemäß 36 b vor, ebenso die Ausnahme gemäß BEMA 98 e. Neben einer Stegprothese auf Implantaten wollen wir der Patientin auch eine verschraubte Brückenversorgung vorschlagen. Stimmt es, dass hier zwei Festzuschüsse greifen, aber nicht über BEMA, sondern über GOZ? Rechnen wir über die KZV ab oder direkt?

ABRECHNUNG Zahnarztpraxis: Bei Ihrer Frage gibt es etwas Spielraum. Eine verschraubte Brücke ist festsitzend. Somit liegt ein Wechsel der Versorgungsform vor. Die Versorgung ist deshalb andersartig. Es handelt sich um eine D-Abrechnung nach GOZ gegenüber dem Patienten (ohne BEMA!). Die KZV ist nicht beteiligt. Der HKP muss aber trotzdem genehmigt werden. Es kann allerdings auch sein, dass Ihre regionale KZV dies als Mischfall betrachtet, d. h. es als eine Kombination aus gleich- und andersartigen Anteilen ansieht. Wenn dem so ist, bleibt es dennoch bei der D-Abrechnung über GOZ ohne BEMA. Ich rate Ihnen, die Brückenvariante (Betonung auf verschraubte Brücke) nur zur Bestätigung bei Ihrer KZV vorzulegen, wenn sich Ihre Patientin für diese Variante entscheidet.

Möchten Sie mehr hilfreiche Tipps zum Thema Abrechnung? Mehr Infos zu Abrechnung Zahnarztpraxis - Sichere und vollständige Abrechnung in der Zahnarztpraxis finden Sie hier.


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