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19.09.2013

Aus der ZFA EXKLUSIV Abrechnungshotline: Interimsprothesen bei Privatpatientin

Frage: Ich habe eine Kassenpatientin, bei der zwei Interimsprothesen angefertigt, aber nicht eingesetzt wurden, da die Patientin die Behandlung hinauszögern wollte. Wir haben sie darüber aufgeklärt, dass die Prothese evtl. zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr richtig passen könnte. Als Honorar habe ich die 99 b 2 x, als FZ die 8.5 zweimal angesetzt, ist das richtig so?

Antwort: Sie müssen den Grund für die Teilleistung auf dem HKP angeben und ich bin mir in diesem Fall nicht sicher, ab wann die Teilleistung als solche bei der KZV akzeptiert wird. Teilleistungen werden eigentlich bei einem Abbruch der Behandlung berechnet, das ist ja hier nicht der Fall. Versuchen Sie bitte folgenden Weg:

1. Information an die Patientin, dass nun eine Abrechnung erfolgt, mit der Bitte um verbindliche Entscheidung, ob sie die Prothesen möchte oder nicht. Wenn nicht, sollte dies mit einer Frist schriftlich mit Unterschrift in der Kartei vermerkt werden.

2. Rücksprache mit der KZV, ob sie dies als Abbruch annehmen und die Teilleistung berechnet werden darf.

3. Abrechnung: Wenn „nur“ die Abformung erfolgte, keine weiteren Maßnahmen, dann 99 a ohne Festzuschuss zzgl. Material.

Erfolgte die Tätigkeit bis zur Einprobe/Maßnahmen der Zahntechnik, so gilt die 99 b + FZ 8.5.

Ist der Interimsersatz fertig, so wird die 99 c fällig, mit FZ 8.6 (je Kiefer) – zzgl. Material & Labor.

ZFA Exklusiv - der Beratungsbrief für Zahnmedizinische Fachangestellte

 


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