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11.03.2017

5 Tipps für eine bessere Abrechnung

Der Praxisalltag ist oft sehr stressig, und manchmal hat man das Gefühl, auch mit zwei Hirnen und vier Armen wäre das nicht alles zu schaffen. Da kann es schon mal passieren, dass Ziffern vergessen werden. Das aber kann für die Praxis teure Honorareinbußen bedeuten. Dabei gibt es ein paar einfache Tricks, mit denen Sie die Vergesslichkeit abstellen können.

Wenn bei der Abrechnung Positionen vergessen werden, liegt das oft daran, dass man nicht sofort dazu kommt, gleich den Patienten komplett abzurechnen, sei es, weil man noch etwas nachschauen muss (etwa eine Abrechnungsvoraussetzung oder ein ICD) oder durch Kolleginnen oder Patienten gestört wir

Mit diesen Tipps sorgen Sie für eine korrekte Abrechnung

Tipp 1: Verschieben Sie nichts, was Sie auch gleich erledigen können. Gewöhnen Sie sich grundsätzlich an, alles sofort einzutragen. Auch wenn es vielleicht ein paar Minuten kostet, die richtige Leistung zu finden, diese Minuten lohnen sich. Mit der Zeit kommt die Übung, Sie kennen die wichtigsten Ziffern und werden ohnehin immer schneller.

Tipp 2: Nutzen Sie Spickzettel. Legen Sie sich an Ihre Abrechnungsstation einen Spickzettel mit den häufigsten Ziffern (aufgegliedert nach BEMA, GOÄ, GKV sowie  GOZ). Hier können Sie dann auch auf einen Blick sehen, ob Sie alles abgerechnet haben. Für stetig wiederkehrende Therapien haben sich Abrechnungskomplexe im PC bewährt, die speziell abgestimmte Gebührenpositionen aufzeigen.

Aber Achtung: Dieser Spickzettel sollte immer auf dem neuesten Stand sein und auch Leistungen enthalten, die eher selten abgerechnet werden. Sonst werden diese am Ende doch wieder vergessen.

Tipp 3: Nutzen Sie Ihre Praxissoftware-Statistiken. Hier können Sie verschiedene Prüfläufe starten, um zu sehen, welche und wie viele Ziffern Sie wie oft abgerechnet haben.

Tipp 4: Klären Sie Aufgaben- und Verantwortungsgebiete auch für die Abrechnung. Es sollten sich möglichst mindestens zwei Kolleginnen auf diesem Gebiet gut auskennen und sich gegenseitig nach dem Vier-Augen-Prinzip kontrollieren. Die Kolleginnen im Sprechzimmer sollten regelmäßig auf abrechnungsrelevante Bezüge hingewiesen werden, damit auch die Dokumentation klappt. Schließlich soll alles sinnvoll ineinander greifen.

Tipp 5: Halten Sie Ihr Abrechnungswissen immer aktuell. Oft genug ist es keine organisatorische Schwäche, sondern schlichtes Unwissen, das dazu führt, dass an sich abrechenbare Leistungen nicht abgerechnet werden – wie auch, wenn Sie gar nicht wissen, dass es entsprechende Positionen gibt bzw. dass sie infrage kommen könnten. Als Leserin von ZFA Exklusiv halten wir Sie auf dem Laufenden.

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